ALTA BADIA, SO GEHT NACHHALTIGKEIT
Die Erlangung der GSTC-Zertifizierung (Global Sustainable Tourism Council) und die damit verbundene Entwicklung einer Strategie zur Verringerung und Vermeidung von CO2-Emissionen für die nächsten 10 Jahre. Dies ist eines der obersten Ziele von Alta Badia. Ein Vorhaben, das dank kleiner, aber bedeutender und notwendiger Maßnahmen sowie dem gemeinsamen Bestreben, dieses Gebiet einzigartig zu machen, erreicht werden kann.

Alta Badia (Südtiroler Dolomiten/Italien) – Umweltfreundlichkeit und einen positiven Beitrag für die Natur zu leisten, ist Teil einer Philosophie, die zunehmend von zahlreichen Menschen geteilt und praktiziert wird. Unter Einbindung von Reiseveranstaltern, Institutionen, Einheimischen und zahlreichen Gästen, im Herzen des Dolomiten UNESCO Welterbes, wird in Alta Badia Tag für Tag daran gearbeitet, ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Bewahren, was uns die Natur schenkt. Und das, ohne auf etwas wichtiges zu verzichten: Die Freude an unvergesslichen, emotionsreichen Erlebnissen.
Das Bewusstsein, dass jeder seinen Beitrag dafür leisten muss, ist groß. So entstand das Projekt „Alta Badia Climate Positive“, das in der ersten Phase darauf abzielt, die Gesamtauswirkungen zu berechnen, die das CO2 auf dieses Gebiet hat. Mit Hilfe dieser Daten, die den Grundstein für die Initiative bilden, wird es möglich sein, die Ausgangssituation zu ermitteln und eine gezielte Strategie zu entwickeln, um den CO2-Ausstoß – Hauptquelle der globalen Umweltverschmutzung – zu verringern und zu kompensieren. Für die Umsetzung dieses Projektes wurden Mitglieder aller Tourismuskategorien einbezogen, um eine Stichprobe von mindestens 150 Formularen für 40 verschiedene Arten von Tourismusbetrieben und anderen relevanten Kategorien zu erhalten. Um sich auf eine statistisch gültige und realistische Berechnung basieren zu können, wurde jeder Beteiligte um unterschiedliche Daten gebeten (z.B. Daten zum Energieverbrauch, zur Art der Energieversorgung und täglichen Gewohnheiten). Diese Berechnung wird zur Grundlage für die Entwicklung aller künftigen Strategien in Sachen Nachhaltigkeit.
Was kann konkret unternommen werden, um das Gebiet zu unterstützen und unvergessliche Tage und Ferien zu erleben? Eine Möglichkeit ist es, die Dolomiten zu erreichen, indem man die Emissionen reduziert. Andere Alternativen bestünden darin, das Fahrrad zu nutzen, den Wasserverbrauch einzuschränken – Alta Badia bietet immerhin unzählige Trinkwasserquellen von hervorragender Qualität – oder auch die Müllproduktion zu reduzieren und eine sorgfältige Abfalltrennung zu verfolgen.
NACHHALTIGKEIT IN DIE TAT UMSETZEN:
INITIATIVEN UND VERANSTALTUNGEN IM SOMMER 2022
SANFTE MOBILITÄT
Im Hinblick auf den Umweltschutz ist es von entscheidender Bedeutung, die Reduzierung der verkehrsbedingten CO2-Emissionen zu thematisieren. In diesem Zusammenhang ist auch die sommerliche Inbetriebnahme der Aufstiegsanlagen einzubeziehen, die eine weitere Möglichkeit für eine nachhaltige Fortbewegung darstellt und es ermöglicht, die Berge auch ohne Auto zu erkunden.
Mit der Eröffnung der Borest Gondelbahn im Sommer 2022, wird dieser Service zusätzlich ausgebaut – die ideale Möglichkeit, um sich auch zwischen Corvara und Colfosco autofrei zu bewegen.
Von der Bergstation in Colfosco ist es möglich, mit den Aufstiegsanlagen in Richtung Edelweißtal oder mit dem Plans-Frara-Lift zum Grödnerjoch weiterzufahren, während die Sessellifte La Fraina und Bamby die Orte La Villa und San Cassiano auf der Piz Sorega und Piz La Ila Hochebene miteinander verbinden.
Im Zeitraum vom 11. Juni bis 2. Oktober 2022 werden insgesamt 19 Aufstiegsanlagen zur Verfügung stehen, die mit der Alta Badia Summer Card genutzt werden können und zu einem effizienten Instrument der Mobilität werden. Auf diese Art ist es möglich, sich frei im Gebiet zu bewegen und dessen ganze Vielfalt und Pracht auf nachhaltige Weise zu genießen.
Die Zusammenarbeit mit Moovit ermöglicht es, alle nötigen Informationen zu erhalten, um Alta Badia sorglos mit den Aufstiegsanlagen und den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleben. Die App steht sowohl als Download für mobile Geräte als auch für die Nutzung über PC zur Verfügung.
Stopp, aber mit Genuss!: In Alta Badia gönnt sich auch das Auto einen Urlaub
Die Initiative „Stopp, aber mit Genuss!“ soll Urlaubsgäste in Alta Badia dazu anregen, während ihres Aufenthalts auf das Auto zu verzichten. Die Idee: Touristen, die bei ihrer Ankunft den Autoschlüssel an der Rezeption des Unterkunftsbetriebes abgeben und das Auto bei einem Mindestaufenthalt von drei Nächten zwei Tage lang geparkt lassen (bzw. vier Tage, bei einem Mindestaufenthalt von sechs Nächten), erhalten eine Vorteilskarte, die interessante Preisnachlässe auf verschiedene Dienstleistungen bietet. Darunter auf die Nutzung von Taxis, die Teilnahme an von den Tourismusbüros in Alta Badia organisierten Ausflügen und Veranstaltungen oder auch auf den Eintritt zum Biotopsee in Corvara und dem Hochseilgarten in Colfosco. Um die Initiative abzurunden, erhalten die Teilnehmer bei der Schlüsselübergabe zum Zeitpunkt der Abreise außerdem noch eine genussvolle Überraschung. Je weniger Autos die Straßen der Dolomiten befahren, desto größer unser aller Beitrag zum Umweltschutz.
E-Bike-Sharing auf 2.000 m Höhe – ein weiteres Element des Projektes für nachhaltige Mobilität
Mit dem E-Bike-Sharing ist es nicht nur möglich, bequem von einem Ort zum anderen zu radeln und somit die schönsten Ecken dieses Gebiets zu erkunden, sondern auch die drei Movimënt-Parks auf 2.000 m Höhe zu erreichen. Dank Trethilfe, bieten die elektrisch betriebenen Fahrräder die Gelegenheit, ohne großen Kraftaufwand in die Pedale zu treten – eine Outdoor-Aktivität, die somit auch weniger sportlich aktive Menschen dazu einlädt, die Landschaft der Dolomiten in vollen Zügen auf dem Radsattel zu genießen. Die Abhol- und Abgabestationen der Fahrräder befinden sich an den Bergstationen der Gondelbahnen Col Alto, Piz La Ila und Piz Sorega. Außerdem können die neuen Modelle auch in den örtlichen Sportgeschäften und Radverleihen mieten.
WOWNATURE ALTA BADIA: WIEDERAUFFORSTUNGSPROJEKT FÜR DAS VAIA-BESCHÄDIGTE GEBIET
Ende Oktober 2018: Der Sturm Vaia hat auch die Wälder in Alta Badia massiv verwüstet und durch die Vernichtung jahrhundertealter Wälder eine tiefe Wunde im Herzen der Berge hinterlassen. Dank des Projektes „WOWnature Alta Badia“ ist es nun möglich, dazu beizutragen, die Klimakrise aufzuhalten. In Zusammenarbeit mit Etifor (einem Spin-Off der Universität von Padua und Initiator
von WOWnature), haben Alta Badia und die Radveranstaltung Maratona dles Dolomites – Enel die Wiederaufforstung einer der betroffenen Wälder auf einer Fläche von 12 Hektar am Campolongo Pass unterstützt. Derzeit wird der Wald durch die Entwicklung neuer Projekte – wie Food Forest und Forest Bathing – geschützt und gefördert.
Im Rahmen des Green Deal-Plans engagiert sich die Europäische Union dafür, innerhalb 2030 drei Milliarden Bäume zu pflanzen. Die Initiative „3 Billion Trees“ zielt darauf ab, den fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten, die Widerstandskraft der Wälder zu erhöhen und den Schwund der biologischen Vielfalt umzukehren. Unter den Organisationen, die im Rahmen der „3 Billion Trees“ Kampagne ausgewählt wurden, befindet sich auch Etifor mit der WOWnature Initiative. Ein Projekt, an dem Alta Badia als Partner beteiligt ist. www.altabadia.org/wownature
FOOD FOREST & FOREST BATHING: DIE NATUR IN VÖLLIGER ENTSPANNUNG GENIEßEN
Der Food Forest, auch als essbarer Wald oder Waldgarten bezeichnet, ist ein multifunktionales Anbausystem, welches aus Bäumen, Pflanzen, Heil- und Gewürzkräutern, Beeren und weiteren Waldfrüchten besteht. Es handelt sich dabei um ein Lebensmittelproduktionssystem, das dauerhaft CO2 bindet, die biologische Vielfalt in den Alpen fördert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht.
Gemeinsam mit Etifor, Spin-Off der Universität Padua, identifizierte Alta Badia den Masisti-Wald am Campolongo Pass als idealen Ort für die Erschaffung eines Food Forest. Dank des Projektes „WOWnature Alta Badia“ wurde vor zwei Jahren mit der Wiederaufforstung des Waldes begonnen, nachdem dieser massiv durch den Sturm Vaia beschädigt wurde. Der Wald (welcher während des Sommers besichtigt werden kann) birgt eine einzigartige Artenvielfalt und bietet schmackhafte Überraschungen wie Blaubeeren, Himbeeren, Walderdbeeren, Wacholderbeeren, Holunderbeeren sowie viele weitere Beeren und Früchte.
Der Wald lädt zu Wanderungen oder auch geführten Touren mit Gourmetkoch Andrea Irsara ein, um die natürliche Vielfalt von Mutter Natur zu entdecken (im Programm für den 6. Juli). Die Pfade sind mit Informationstafeln versehen, die Interessierte in die Geheimnisse des Waldes einweihen. Ein intensives Erlebnis, welches ermöglicht, die nötigen Energien für die Herausforderungen des Alltags zu tanken und sich mit der Natur verbunden zu fühlen. Im Laufe der Exkursion werden außerdem auch einige Geheimnisse zur Verwendung von Kräutern und Früchten in der ladinischen Küche gelüftet.
Auch das japanische Konzept des „Forest Bathing“, des Waldbadens, trägt zur Aufwertung des Waldes bei. Das Konzept zielt darauf ab, den Wald so zu erfahren, dass sowohl Körper als auch Geist davon profitieren. Gemeinsam mit Etifor wurde ein äußerst wirkungsvolles Entgiftungsprogramm entworfen, das jeden Tag für sich selbst oder im Rahmen organisierter Veranstaltungen in einem dichten Kiefern- und Lärchenwald bei La Val erlebt werden kann – fernab von jeglichem Lärm, umgeben von Ruhe und einem starken Gefühl des Wohlbefindens. Die Termine sind für den 25. Juli, 22. August und 12. September festgelegt.
ALTA BADIA ECO-HIKER: SANFTES WANDERN, UNSERE UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE UMWELT
Ziel von „Alta Badia Eco-Hiker“ ist es, Wanderer für Themen rund um den Schutz der Umwelt und dem äußerst empfindlichen Ökosystem der Dolomiten zu sensibilisieren, denn viel zu oft werden Abfälle und Müll in der Natur verstreut. Während der Alta Badia Eco-Hiker Termine, die auch im Sommer 2022 erneut stattfinden werden, erhalten Wanderer die Möglichkeit, sich aktiv für die Natur einzusetzen: In Begleitung eines örtlichen Experten werden die Teilnehmer mit Handschuhen, Werkzeug, Biosäcken und weiterem ausgestattet, um die Abfälle, die sie entlang ihres Weges durch Wiesen und Wälder finden, aufzusammeln und ins Tal zu bringen. Die Termine sind für den 20. Juni, 4. und 18. Juli, 8. und 29. August sowie für den 19. September festgelegt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist es notwendig sich vorab über die Tourismusbüros von Alta Badia für den gewünschten Termin anzumelden.
Informationen: Tourismusbüros Alta Badia - www.altabadia.org - Tel.: +39 (0)471/836176-847037
Pressebüro Alta Badia:
Nicole Dorigo: Mobil. +39 338/9506830
Stefanie Irsara: Mobil. +39 340/8738833
Bildquelle: Alta Baida, so geht Nachhaltigkeit © Alta Badia, Fotograf: Alex Moling; Collage © Alta Badia, Fotograf/inn unbekannt.
- Alta Badia Presse's Blog
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